Wittgensteiner Fleischrinderzüchter bundesweit auf Erfolgskurs

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An gutem Nachwuchs mangelt es den Fleischrinderzüchtern in NRW nicht. Das beweisen die hervorragenden Rinder der Biokreis-Betriebe auf den Bundesjungrinderschauen für Limousin und Charolais. Auch die Anwesenheit der Jungzüchter auf diesen Veranstaltungen, die immer mit Herzblut und viel Freude dabei sind, zeugt vom Potential für die Zukunft. Sie nehmen oft weite Wege in Kauf, um die Bundesschauen mit ihren Tieren zu beschicken.


Ende September räumte der Betrieb Winter in Bad Berleburg auf der ersten Bundesjungtierschau der Limousin-Züchter in Laasdorf, auf der gut 90 Tiere präsentiert wurden, mi „Rocko PP*“ erst den Klassensieg für die Jungbullen ab, bevor er dann auch noch Bundessieger wurde. Bei den weiblichen Tieren durfte sich der Betrieb über den Sieg der Färse „Elsa Pp“ freuen, die sich gegen zahlreiche Konkurrentinnen in ihrer Altersklasse durchsetzte und Reservesieger der mittleren Altersklasse wurde. Dass der Betrieb Winter auch exotischere Rassen züchten kann, stellte er bei der Bundesrasseschau der Zwergzebus in Usingen Anfang August unter Beweis. Der stattliche Bulle „Friedo“ und die junge Färse „Stella“ wurden jeweils Bundessieger.


Eine andere französische Rasse durfte ihre Qualitäten Mitte Oktober in Alsfeld präsentieren. Auf der 31. Bundesjungviehschau für Charolais waren unter anderem die Biokreis-Betriebe Imöhl GbR und Henk mit ihrem Nachwuchs auf zwei und vier Beinen vor Ort. Gegen zahlreiche starke Konkurrentinnen setze sich die typvolle Färse „Amanda“ der Familie Henk aus Bad Berleburg durch. Die Natur-Tochter überzeugt die Richter mit einem einwandfreien Skelett, einem überragenden Körper und adäquater Bemuskelung. Sie wurde damit Ia-Siegerin bei den Jungrindern in der Kategorie 13,5-24 Monate.  


Wir gratulieren den Betrieben zu ihren Zuchterfolgen, freuen uns mit ihnen und hoffen auch in Zukunft weiter so erstklassige Rinder aus Bio-Betrieben zu Gesicht zu bekommen.            gp

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