Großes Interesse an der Lupine

Image

Bei dieser Veranstaltung wurden die Erhöhung der Ertragsleistung und Ertragsstabilität bei Süßlupinen als bedeutende heimische Eiweißquelle und vor allem als viel verwendbare Alternative zu Soja am Feldbestand von Lupinen demonstriert. Dabei gelang es Dirk Barthel, unterstützt von Dr. Detlef Schmude von Ceresaaten und Anke Böhme von der Gesellschaft zur Förderung der Lupine e. V., in bewährter Weise, seinen Berufskolleg*innen die Vorteile des Anbaus von Weißer und Blauer Lupine unter den Bedingungen seines Standorts nahe zu bringen, ohne aber die Probleme durch Witterungsunbilden oder auch Krankheiten zu verschweigen.

 

Dem Mischanbau von Lupinen mit Hafer gab Dirk Barthel bisher den Vorzug, aber er plant weitere Versuche, unter anderem mit Leindotter, wobei immer die Vermarktungsmöglichkeit der Mischungskomponenten den Ausschlag für seinen Anbau gibt.

 

Das zunehmende Interesse an der Lupine und ihrem Anbau spiegelte die rege Diskussion der anwesenden Landwirt*innen wider. Dass die Vermarktungsmöglichkeiten die Erweiterung des Anbaus immer noch hemmen, darf nicht unerwähnt bleiben. Hier ist nach Meinung der Landwirt*innen die Lebensmittelwirtschaft gefordert.

 

Neben der Lupine konnte Dirk Barthel die Hirse, die er versuchsweise anbaut, seinen erstaunten Berufskolleg*innen vorführen. Die Ergebnisse seines Versuchs gilt es abzuwarten, aber Hirse ist nicht nur für die Lebensmittelwirtschaft, sondern auch für die Futterwirtschaft eine interessante Fruchtart, die wieder verstärkt angebaut werden wird. Der interessante Tag fand seinen Abschluss mit einem kleinen Imbiss aus Produkten der Direktvermarktung von Dirk Barthel.