Gemeinsam mehr erreichenBiokreis und der Naturkostfachhandel

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Vor zwei Jahren beschlossen Vorstand und Mitgliederversammlung des Biokreis e.V., die strategische Arbeit des ökologischen Anbauverbands auf eine intensive Zusammenarbeit mit dem Naturkostfachhandel auszurichten. Inzwischen gibt es zwei Projekte, die gezielt Wertschöpfungsketten für den Bio-Fachhandel entwickeln.

Im November 2020 startete das erste Projekt im Süden des Landes in Kooperation mit dem Naturkost Süd e.V. und der basic AG. Im August 2021 folgte der Start des zweiten Projekts im Osten Deutschlands zusammen mit der Bio Company, Biomare, Naturkost Erfurt und Terra Natur.

Der Gedanke dahinter: Regionale Vermarktungswege für Bio-Produkte zu stärken und den Ökolandbau langfristig und nachhaltig weiterzuentwickeln – das ist nicht nur für den Biokreis ein wesentliches Anliegen, sondern auch für viele Bio-Fachhändler*innen ein wichtiger Auftrag. Warum also nicht die Kräfte bündeln und gemeinsam mehr erreichen? 

Bio steht für ein Wertesystem

„Bio bedeutet für uns nicht nur, Lebensmittel ohne chemische Düngemittel oder Pestizide zu erzeugen“, erklärt Biokreis-Geschäftsführer Josef Brunnbauer den Anspruch der Projekte. „Hinter Bio steht ein ganzes Wertesystem, das uns mit dem Fachhandel verbindet: Er verkauft nicht nur Bio-Produkte, sondern steht in seinem gesamten Wirtschaften für Nachhaltigkeit und Ökologie.“

Dieses verbindende Wertesystem in Produkten umzusetzen, ist das Ziel der gemeinsamen Projekte.

Das Wissen um die Möglichkeiten der Ökolandwirtschaft und um die Ansprüche der Verbraucherschaft an hochwertige Bio-Lebensmittel werden an einen Tisch gebracht. So können im direkten Austausch miteinander Wertschöpfungsketten zwischen Landwirtschaft, handwerklicher Bio-Verarbeitung und dem Bio-Fachhandel wachsen. 

„Für uns ist die gemeinsame Arbeit der Auftakt für eine immer intensivere Zusammenarbeit mit dem Fachhandel,“ erklärt Josef Brunnbauer. „Uns geht es um die unmittelbare Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel, und dafür ist dieser gemeinsame Weg genau der richtige.“

 

 

Die Projekte werden über einen Zeitraum von drei Jahren vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert. 

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Anja Ettner

Wertschöpfungsketten-Management Ost